Was geht bei Kanye West?

© BCastle75 - wikipedia.org

© BCastle75 - wikipedia.org

Im TV Programm (Quelle: Hörzu) habe ich heute gesehen, dass wieder mal South Park läuft. Ich hab diese Serie schon ewig nicht mehr geguckt, aber als ich den Namen gelesen habe, ist mit sofort eine Folge wieder ins Gedächtnis geschossen: Fishsticks. Ich hab die Folge damals auf Englisch gekuckt – ich weiß gar nicht, ob sie überhaupt in Deutschland erschienen ist, vor allem weil die komplette Folge auf einem Witz basiert, den man nicht wirklich ins Deutsche übersetzen kann.
Jedenfalls hab ich mich danach ein bisschen durchs Internet geklickt und bin auf dem englischen Wikipedia-Artikel zur Folge (es gibt keinen deutschen) gelandet. Dort steht, dass Kanye ein offizielles Statement zu dieser Folge gegeben hat: “South Park murdered me last night and it’s pretty damn funny. It hurts my feelings but what can you expect from South Park!”
Übersetzt bedeutet das, dass Kanye West sich durch diese Folge verletzt gefühlt hat. Kanye soll mal bitte aufhören zu denken, dass er über Karrikaturen steht. Arroganter, Skinny-Jeans-und-Röcke-tragender Egomaniac. Darüber ging es in der Folge übrigens.

You can edit this ad by going editing the index.php file or opening /images/exampleAd.gif

Drop the Bass

Datsik und Excision sind quasi die beiden besten Dubstepkünstler, die es seit der Entstehung dieser Musikrichtung gibt. Deswegen ist es auch immer wieder ein kleines Highlight, wenn sich die beiden zusammenfinden und ein Lied zusammen machen.
Und sie haben es schon wieder gemacht: Auf der Cold Blooded EP von Datsik ist das Lied dann zu hören und nennt sich Vindicate.

Wem dieses Lied gefällt, kann sich übrigens hier den Rest der EP anhören – es lohnt sich.
Doch zurück zum Lied: Es ist zwar nicht das beste Lied, das sie zusammen aufgenommen haben, aber es ist auf jeden Fall eines der besten Dubsteplieder, die je entstanden sind. Es besteht aus den Dingen, die die beiden Künstler so unglaublich gut machen: Purer Bass, trotzdem eine eingängige Melodie und die besten Drops in der Dubstepszene.
Wenn ihr das Lied also immer noch nicht angeklickt habt: Oben ist es. Wenn ihr es nicht mögt, seid ihr selber Schuld.

Die Beatsteaks

Früher waren sie echt bekannt – nicht nur in den deutschen Landen, auch in Österreich und der Schweiz haben die Beatsteaks es mit mehreren Alben in die Top Ten der Charts geschafft. Heute hört man kaum noch etwas von den 5 Leuten aus Berlin. Noch 2011 hat ihr Album Platz 1 der deutschen Albumcharts erreicht, doch wenn man heute jemand nach den Beatsteaks fragt, erntet man meist nur fragende Blicke.
Und das ist einfach traurig. Lieder wie Jane Became Insane oder Hail to the Freaks hatte früher jeder im Kopf, aber heute sind es Lieder wie Love Me oder Va Va Voom, die sich in den Köpfen der Leute fest setzen. Doch ich will diesen Artikel nicht mit Beschwerden voll schreiben. Ich will euch die Beatsteaks vorstellen – und wer könnte das besser, als sie selbst? Deswegen hier mein absolutes Lieblingslied von ihnen:

Und das ist wohl ohne Zweifel ein besseres Lied, als alles, was man gerade so in den Charts hört. Unterstützt sie und bringt sie zurück an die Spitze!

Musik – Was ist daraus geworden?

Früher hat man auf den beiden bekanntesten deutschen Musiksendern – Viva und MTV – Künstler wie Rammstein auf regulärer Basis gehört – heute sieht man nur noch Family Guy und South Park. Gestern war ich noch auf TV Digital auf der Suche, welche Fernsehprogramme empfehlenswert sind – und ich habe nichts gefunden. Normalerweise enttäuscht mich TV Digital nicht, aber es gibt einfach kein Musikfernsehen mehr.

Insgesamt ist es mit dem Musikgeschmack der Gesellschaft in den letzten Jahren stark bergab gegangen: Niemand hört mehr Leute wie Cradle of Filth oder die Beatsteaks – anstatt diesen Künstlern gibt es jetzt Lil Wayne und Lady Gaga in den Charts. Es ist eigentlich wirklich traurig, doch wenigstens Dubstep gibt  mir noch ein wenig Hoffnung in die Menschheit.
Ich hoffe jedenfalls, dass ich mit diesem Blog ein bisschen dazu beitragen kann, den Musikgeschmack der Menschen wieder in die richtige Richtung zu lenken. Wenn nicht, dann wenigstens von ein paar Leuten -  es kann ja nicht jeder Ahnung von Musik haben.